Massencrash auf einer Landstraße: Retter proben den Ernstfall 2014


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Es ist ein furchtbares Szenario, auf das die Retter auf einer Landstraße mitten im Kreis Plön treffen:

Ein Bus und zahlreiche Autos sind ineinander verkeilt, es gibt Tote, zahlreiche Schwerverletzte. Diese Übung, sie ist eine echte Herausforderung für alle Beteiligten.  

  

 

 

Plön. Verletzte liegen auf der Straße, Menschen sind in völlig demolierten Autowracks eingeklemmt, bluten, Autos brennen - die Lage ist unübersichtlich. 20 Autos und ein Linienbus sind ineinander gerast, Fahrzeuge brennen. Es sind heftige Szenen, auf die die Retter an diesem Sonnabendnachmittag auf der Verbindungsstraße zwischen Lutterbek und Stein im Kreis Plön treffen.

Auch für den Rettungsdienst des Kreises Plön ist dies eine Übung ungewöhnlichen Ausmaßes. Das Ziel: Rettungsassistenten sollen hier unter fast realen Gegebenheiten Einsätze zu üben. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und weiteren Einsatzkräften trainiert werden.

Gegen 13.30 Uhr wurden die ersten Kräfte alarmiert, die zuerst eintreffende Feuerwehr hatte die schwierige Aufgabe, den Unfallort auf die Anzahl von Verletzten abzusuchen. Nach einer ersten Lagemeldung war auch der Rettungsdienst vor Ort und unterstützte.

Die Aufgabenverteilung ist klar geordnet: Die Kameraden der Feuerwehr befreiten die zirka 90 Opfer - dargestellt unter anderem von Schülern der Krankenpflegeschule der Sanakliniken Eutin - aus den Autos und dem Bus, löschten die brennenden Fahrzeuge und sammelten die Patienten an einem zentralen Ort. Je zwei Rettungsassistent-Azubis und ein Ausbilder kümmerten sich dann um einen Verletzten.

In einem extra aufgebauten Zelt wurden alle Verletzten aufgenommen, transportbereit gemacht und dann mit dem Rettungswagen ins "Krankenhaus" gefahren. Um die Situation noch zu erschweren, wurden die Retter allerdings auch immer wieder von unter Schock stehenden oder panischen Unfallbeteiligten abgelenkt.

Nach zwei Stunden waren alle Opfer versorgt, ein Hubschrauber der Bundespolizei, die sich ebenfalls an der Übung beteiligte, kümmerte sich anschließend um den Transport der Schwerverletzten. 

Insgesamt waren 450 Menschen aus ganz Schleswig-Holstein an der Übung beteiligt, 70 Fahrzeuge waren im Einsatz. Mit dabei waren unter anderen die Rettungsdienste der Kreise Ostholstein, Stormarn und Segeberg, das DRK aus Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg, der Katastrophenschutz und das Kriseninterventionsteam des Kreises Plön.

 

Mit von der Übung, aber diesmal mit einer anderen Aufgabe, fünf Kameraden der FF Flüggendorf. Um 05°° morgens trafen sich die Kameraden/-in Claudia und Stefan Grygiel, Lars Theede, Kai Werner und Torsten Naase am Gerätehaus in Flüggendorf  und machten sich auf den Weg nach Wendtorf, um dort dem Logistik Trupp der 9. Feuerwehrbereitschaft und  des roten Kreuzes beim Aufbau der Verpflegungseinheit zu helfen.

Der Verpflegungstrupp sollte das Essen und  die Getränke für alle an der Übung beteiligten Kräfte sicherstellen. Für das Frühstück würden Brötchen geschmiert  und Kaffee gekocht. Zum Mittag gab es eine Gemüsesuppe, und zum Abendbrot sollte es lecker Kasseler mit Sauerkraut geben. Unser Log-Trupp Koch Wilfried Bock (von der FF Wahlstorf) und sein Team hatte alle Hände voll zu tun.   

Nachdem wir um 10°° vom2. Zug der 9.FB abgelöst wurden hatten wir auf dem Heimweg noch die Möglichkeit dem Einsatzstellen Aufbauteam über die Schulter zu schauen.

 Alles im allen eine Absolute Logistische Herausforderung.  

Statistik.....

Insgesamt waren die Feuerwehren Probsteierhagen, Laboe, Lutterbek, Neu-Heikendorf, Prasdorf, Barsbek, Stein, Wendtorf, Schönkirchen, Schönberg und Brodersdorf mit insgesamt 26 Fahrzeugen, das  Technische Hilfswerk OV Preetz, Technisches Hilfswerk LV Kiel, der Rettungsdienst  Kreis Plön, Kreis Ostholstein, Rettungsdienst RKiSH, Kreis Stormarn, Kreis Segeberg, Kreis Schleswig, Malteser Hamburg, Johanniter Hamburg, ASB Hamburg, GARD Hamburg, DRK Lübeck, Herzogtum Lauenburg und Berufsfeuerwehr Neumünster mit insgesamt 31 Fahrzeugen und drei NEF‘s, die Bundespolizei Schleswig-Holstein mit einem Helikopter, der Katastrophenschutz Kreis Plön, das Kriseninterventionstaem Kreis Plön, die 3ten SanGruppe ASB Schönkirchen, die TEL Kreis Plön, ein OrGL und ein Leitender Notarzt vor Ort.

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Quelle in Auszügen: http://www.ln-online.de/  mhe   

Bilder in Auszügen:  foerdeaktuell   ;  Maria Heidecker, Tom Nyfeler

 

 

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