Ja, ja die PA Strecke in Plön 2013


Beitragsbewertung:  / 1
SchwachSuper 

Am Montag,  den 04.02.2013 war es schon wieder soweit.

Es ging zum jährlichen Training in die PA Strecke in Plön. Mindestens einmal im Jahr muss ein PA Geräteträger (PA= Pressluft Atemgerät) diese Strecke in der Kreis Feuerwehrzentrale in Plön über sich ergehen lassen.

Zur heutigen Tour trafen sich die Kameraden Stefan Grygiel, Björn Bauer, Benjamin Dibbern, Bernd und Lea Sievers (als Schriftwartin), Klaus Lassen, Laura Sydow, Stefan und Marc Kevin Kähler und Torsten Naase.

Pünktlich um 18Uhr30 fuhr als erstes Fahrzeug der LF10/16 auf das Gelände der Kreis Feuerwehr Zentrale in Plön. Der an diesem Abend zuständige Mitarbeiter der KFZ (Thomas Pannholzer) hatte zu dieser Zeit schon die Strecke vorgeheizt und für die Benutzung hochgefahren, so dass wir gleich durchstarten konnten.

Als erstes ging es darum, sich ordnungsgemäß auszurüsten. Denn nur mit einer vollen Schutzausrüstung geht es in die „Strecke“. Am Anfang steht der kleine medizinische Check. 

Die Trupps, die an der Reihe waren, mussten sich bei Lea der Pulskontrolle und des Ablesen des Restdruckes unterziehen. Die ermittelten Werte wurden dann in dem persönlichen Belastungsbogen eingetragen.

Dann ging es in den Vorraum. Dort warteten wie immer folgende Übungen auf die Trupps:

Zum Warmwerden: Fahrrad fahren (2 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 20-25 km/h ),

das Laufband (200m gehen), Gewichte ziehen (eine Hantel gegen einen schweren Widerstand 15-mal nach unten ziehen), die Endlosleiter klettern bis der Arzt kommt, aber der kommt nicht so schnell

und zum Schluss der Einstieg in ein Schachtsystem: einmal Einstieg von oben nach unten über eine Leiter und im zweiten Gerät der schräge Einstieg nach oben und auch wieder nach unten über eine Leiter.

Und nach jeder Übung wieder zu Lea und Pulsmessen und Restdruck notieren.

Nach Durchlaufen der Warmmachgeräte dürfen die Trupps in den eigentlichen Teil der „Folterkammer“, das von allen heiß geliebte Gitterkäfiglabyrinth. Dieses Labyrinth ist eigentlich nur ein verzwickter Gang mit jeder Menge kleinen und großen Hindernissen auf zwei Ebenen, der aufgrund seiner dezent gehaltenen Höhe nur kriechend passiert werden kann. Es ist duster, nur das Leuchten unserer Helme weist uns den Weg, die Heizung läuft auf Volldampf, es ist unangenehm warm.  Nach verlassen der Kriechstrecke wird noch der obligatorische Puls gemessen und der Restdruck (sofern noch vorhanden) von der Druckanzeige abgelesen.

Zum Schluss wird das Gerät wieder abgesetzt, die leere PA Flasche zum Füllen in den Transportwagen gebracht , die gebrauchte PA Maske zum Reinigen weggelegt und alle Trageriemen am PA Gestell wieder geweitet, damit am nächsten Tag wieder „freiwillige“ Feuerwehrleute ihrem Hobby zum Schutz des Nächsten nachgehen können.

  • dsc_0658
  • dsc_0659
  • dsc_0660
  • dsc_0661
  • dsc_0662
  • dsc_0663
  • dsc_0664
  • dsc_0665
  • dsc_0666
  • dsc_0667
  • dsc_0668
  • dsc_0669
  • dsc_0670
  • dsc_0671
  • dsc_0672
  • dsc_0673
  • dsc_0674
  • dsc_0675
  • dsc_0676
  • dsc_0677
  • dsc_0678
  • dsc_0679
  • dsc_0680
  • dsc_0681
  • dsc_0682
  • dsc_0683

 

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren