Bereitschaftsübung der 9. FB im Kreis Plön 2010


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Nach langer Zeit sollte es wieder eine Bereitschaftübung der 9.FB geben. Am 18.06.2010 (pünktlich zum verpatzten WM Spiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien) traf sich die 9.FB um 16Uhr am Parkplatz Rastorfer Kreuz. Ziel der Übung war das Dorf Niegleve (Landkreis Güstrow) in Mecklenburg Vorpommern. Unser Bereitschaftsführer Jochen Krohn begrüßte uns und “schwor“ uns auf die bevorstehende Tour ein. Um 16.15 Uhr setzte der Tross aus 18 Fahrzeugen sich in Bewegung

Es ging über Preetz und Honigsee auf die B404 Richtung Bad Segeberg und dann weiter auf die A20 Richtung Rostock. Nach 2 Std. erfolgte der erste technische Kurzstopp. Nach einer weiteren Std. erfolgte dann auf einem Rastplatz die Verpflegungspause. Hier hatte unser Versorgungstrupp unter Leitung von Armin Werner und Wilfried Bock für jeden belegte Brötchen und einen Pott Kaffe vorbereitet. Nach diesem Stopp ging es auf die Zielgerade nach Niegleve, wo wir dann um 21:00 eintrafen. Nach kurzer offizieller Begrüßung durch den Gemeinewehrführer hieß es dann Grill frei ….

Die Kameraden der Ortswehr Niegleve hatten den Grill angeheizt und versorgten uns mit leckerem Schaschlik, Bratwurst und Nackensteaks. Nach dem Essen hatte wir die Möglichkeit unser Nachtquartier einzurichten, hierbei blieb es jedem selbst überlassen, wo er übernachten wollte. Ob im Fahrzeug, im Gerätehaus, im Zelt oder wo auch immer.

In erster Linie hatten wir aber auch die Möglichkeit uns mit den Kameraden aus Niegleve / Wattmanshagen auszutauschen. Natürlich wurde auch in der 9.FB untereinander gefachsimpelt und der eine oder andere vertiefte sich bis in die frühen Morgenstunden ins Gespräch.

Am Samstag ab 07:00 war dann im Verpflegungszelt das Frühstück vorbereitet. Brötchen, Aufschnitt, Käse Marmelade und Nutella dazu Kaffee satt. Die richtige Stärkung für die Aufgabe, die uns erwartete. Um 08:45 bekamen wir von der „Leitstelle Güstrow“ unseren Einsatz.

Unter dem Einsatzstichwort „Chemieunfall in der Schule Lalendorf“ setzten sich das Führungsfahrzeug, der 1., der 2. und der 3. Zug mit Sonderrechten in Bewegung.

Nachdem wir in voller Bereitschaftsstärke in Lalendorf angekommen waren, erkundete der Einsatzleiter (der stv. Bereitschaftsführer Bernd Sievers FF Flüggendorf) zusammen mit dem Zugführer vom 1. Zug (Torsten Naase FF Flüggendorf) die Lage.

Der „Schulleiter“ vor Ort berichtete, dass es im Chemieraum zu starker Rauchentwicklung gekommen sei und die Schule evakuiert wurde. Aber es würden noch ca. 14 Kinder vermisst.

Schnell war die Sachlage klar und wir erhielten vom Einsatzleiter unsere Aufgaben.

Der 1.Zug sollte zur Menschenrettung unter PA ins Gebäude. Der 2. Zug unter Führung vom Zugführer Jürgen Bandowski (Amtswehrfürer Amt Probstei) sollte die Wasserversorgung aus dem ca. 500 Meter entfernten See herstellen und den Außenangiff übernehmen und der 3. Zug unter Führunng des Stv. Zugführer Harald Steffen (FF Klausdorf) sollte die Schaffung eines 2. Rettungsweges sowie die Versorgung der Verletzten übernehmen und diese dann zur medizinischen Betreuung übergeben.

Was den Führungskräften zu schaffen machte, war die Kommunikation im 2 Meter Funk-Band Bereich. Die Führung hatte es auf dem Kanal 50 mit dem Stab S1-S4 in der TEL (extra aus dem Kreis Güstrow für diese Übung besorgt) zu tun. Der Arbeitskanal war der Kanal 56 und Kanal 55 war für die PA Überwachung. Somit war klar, dass es im Funkverkehr sehr hektisch wurde.

Nach ca. 2 Std war alles erledigt. Alle 14 vermissten Kinder wurden gerettet und der Brand war gelöscht. Alle beteiligten Einheiten bekamen das Kommando „Übung beendet Rückbau“. Während des Rückbaus bekam die Einsatzleitung auf einmal unter dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit 2 PKW“ einen neuen Einsatzbefehl. Kurzerhand wurden die 3 Rüstwagen der 9. FB (Probsteierhagen, Mönkeberg, Klausdorf) für diesen Einsatz abgerufen, Zugführer hierbei Harald Steffen (FF Klausdorf)

Am Einsatzort eingetroffen, zeigte sich folgendes Bild: VU mit 2 PKW, eine Peron eingeklemmt. Auch dieser Einsatz wurde in gewohnter Routine abgearbeitet. Nachdem der Notarzt auf eine patientengerechte Rettung durch die Tür entschieden hatte, holten die Kameraden den Patienten aus seinem PKW und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Danach war auch für den Rüstzug die Übung beendet.

Es ging zurück nach Niegleve. Dort erfolgte eine Auswertung der Übung.

Alles in allem waren die Bewehrter (diese setzten sich zusammen aus Wehrführern der Umgebung sowie 2 Kameraden der FF Kiel-Rönne) mit dem Ablauf der Übung zufrieden, klar, dass es „Kleinigkeiten“ zu beanstanden gab, aber diese wurden besprochen und an die einzelnen Züge weitergegeben.

Nach dem gemeinsamen Erbsensuppenessen aus unserer Feldküche bauten wir auch die Feldküche wieder ab und machten uns um 14:00 Uhr auf den Heimweg.

Auf dem Rasthof Schackendorf (Bad Segeberg) löste sich der Bereitschaftszug auf und alle fuhren von dort in ihre Stützpunkte zurück. Um 18:00 Uhr waren wir wieder in Flüggendorf und das Abenteuer Niegleve/Wattmannshagen war vorbei.

Wir sind gespannt, was sich unser Bereitschaftsführer Jochen Krohn als nächstes ausdenkt.

Folgende Teilnehmer aus Flüggendorf und Schönkirchen waren mit:

der stv.Bereitschaftsführer Bernd Sievers

Das Führungsfahrzeug 1.Zug mit:

Torsten Naase, Siegfried Grygiel, Heinrich Dibbern, Claudia Grygiel und Ernst Peter Schütt

Das LF 16/TS :

Klaus Lassen, Reinhard Meier, Stefan Kähler, Michael und Sven Kahl, Morris Knop, und Oliver Sydow

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