Beinahe Katastrophen-Alarm im Landkreis Plön 2010


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Rund 200 Feuerwehrleute kämpfen in Behrensdorf an der Ostsee gegen einen drohenden Deichbruch am Großen Binnensee.

„Die ganze Nacht über haben Einsatzkräfte die Deichkronen und besonders gefährdete Stellen mit Sandsäcken gesichert“, sagte Feuerwehrsprecher Gerhard Bock am Mittwoch. Insgesamt 700 Feuerwehrleute seien seit Dienstag abwechselnd im Einsatz gewesen.

Durch den starken Nordwestwind und die starken Regenfälle der vergangenen Tage ist der nahe der Ostsee gelegene große Binnensee vollgelaufen. Weil der Wasserstand der Ostsee derzeit um 30 Zentimeter über dem Pegel des Binnensees liege, könne das Wasser bislang nicht in das Meer abfließen

Diese Meldung war die Ausgangsposition unseres Einsatzbefehls.

Am Di. 23.11.2010 wurde die Fahrzeugbesatzung des LF 16 TS (Mitglied in der 9. Feuerwehrbereitschaft) um 21:00 alarmiert. Nach kurzer Telefonkette trafen sich 14 Kameraden aus Flüggendorf und Schönkirchen um 0:00 Uhr zum ersten Arbeitseinsatz am Rasthof Seekrug, um mit insgesamt 64 Kameraden der 9. FB zum Einsatzort Lippe / Behrensdorf zu fahren.

Unsere Aufgabe bestand darin, den aufgeweichten Deich mit Sandsäcken zu schützen. Um 08:00 Uhr wurden wir an diesem Morgen durch die Feuerwehrbereitschaft aus dem Raum Ostholstein abgelöst.

Der zweite Einsatz erfolgte am 24.11.2010. Um 19:00 Uhr trafen wir uns wieder zusammen mit der kompletten 9. FB am Rastplatz Seekrug. Aus Flüggendorf waren elf und aus Schönkirchen fünf Kameraden dabei.

Das Ziel war klar: gleicher Abschnitt, gleiche Aufgabe…….

Um 01:30 Uhr wurden wir durch die 8.FB aus dem Kreis Plön abgelöst…….

Seit Dienstag wurden zur Sicherung des Deiches und eines nahegelegenen Campingplatzes bislang rund 50 000 Sandsäcke und 800 Tonnen Sand verbaut.

Sollte der Deich dennoch brechen, würde aber nach mit Ausnahme einiger Wohn- und Ferienhäuser nur freie Flächen überflutet. Die betroffenen Häuser wurden ebenfalls mit Sandsäcken gesichert.

Bereits in der Nacht zum Samstag hatten Einsatzkräfte Wasser aus dem See in die Ostsee gepumpt, um eine Überflutung zu verhindern.

Quelle:google

 

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