Atemschutzausbildung KFZ Plön 2004


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Da waren wir mal wieder, am Abend des 26.02.2004... Mal wieder zur alljährigen Atemschutzübung in Plön. Hier müssen alle mal durch, da gibts kein wenn und aber! Auch wir, 9 Kameraden unserer Wehr wollten uns mal wieder beweisen, das Gerät mal wieder richtig kennen lernen. Richtig kennenlernen heißt, unter Volldampf mit angeschlossenem Gerät zu arbeiten, aber richtig! Was das im Einzelnen bedeutet, wird sich der ahnungslose Leser dieses Artikels ohne Zweifel fragen.

Zuerst einmal zur Theorie: Ja, wir müssen da durch. Das wird uns als Atemschützer vorgeschrieben, um uns in regelmäßigen Abständen das Gerät näher zu bringen, was für Jemanden, der das nicht allzu häufig macht, nicht wirklich einfach ist. Einfach war es auch dieses Mal wieder nicht. Warum? Tja, da kommen wir am besten mal zur Praxis! Das Atemschutzgerät geschultert, Maske auf, Gerät angeschlossen und Plöner Seeluft aus der Flasche saugen. Soweit, so gut! Dann herein ins Vergnügen: Es wartet der Vorraum auf uns. Hier sollen wir ein bißchen auf Trab kommen, uns bewegen, arbeiten, das alles mit der angeschlossenen Flasche auf dem Rücken.Hier hat sicher jeder seinen Favoriten schon ausgesucht, meiner ist die Endlosleiter! Der Puls ist auf Fahrt, die Maske beengt mich, es ist ein seltsames Gefühl, so zu atmen, mein Sichtfeld ist eingeschränkt. Nein, richtig Wohl fühlt man sich hier nicht. Ständig wird Puls gemessen und Flaschendruck geprüft, bis endliche alle "warm" sind. Ende des ersten Teils! Wer jetzt noch nicht seinen körperlichen Ausgleich erlangt hat, hat im zweiten Teil Gelegenheit genug dazu. Ab in den eigentlichen Teil der Folterkammer, das von allen heiss geliebte Gitterkäfiglabyrinth. Was das für eine Schinkane ist? Dieses Labyrinth ist eigentlich nur ein verzwickter Gang mit jeder Menge kleinen und großen Hindernissen, der aufgrund seiner dezent gehaltenen Höhe nur kriechend passiert werden kann. Es ist duster, nur das Leuchten unser Helme weist uns den Weg, die Heizung läuft auf Volldampf, es ist unangenehm warm. Nur noch hier durch und es ist geschafft... Am Ende des Käfigs geht mir der Flaschendruck allmählich flöten (im wahrsten Sinne des Wortes ;-)), aber meine Gruppe verlässt den Käfig erfolgreich. Gut, dass meine Gruppe die erste war, so konnte ich noch ein paar Fotos von der letzten Gruppe schiessen.

Das war es nun. Auch wenn's machmal anders aussieht, Spaß machen tut's mir immer wieder! Nicht, dass hier der falsche Eindruck entsteht. Ich hoffe dem Leser einen guten Einblick in das Leben eines Atemschutzträgers gegeben zu haben ;)! Also, bis zum nächsten mal.

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