Atemschutzausbildung KFZ Plön 2003


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Da waren wir nun, am Abend des 20.02.2003. Mit dem MTW haben wir um 18.15 Uhr Flüggendorfer Ortszeit das Gerätehaus verlassen, um mit 7 Kameradinnen und Kameraden die seit neuestem vorgeschriebene jährliche Atemschutzausbildung zu absolvieren. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir leider noch keine Ahnung von den neu ausgeklügelten Schikanen des Ausbilders in Plön, sonst wäre bei dem einen oder anderen sicherlich eine spontane Grippe oder Ähnliches ausgebrochen. Aber wenn man denn nun schon mal da ist, dann kann man sich ja leider nicht mehr drücken! Auch auf der Toilette einsperren war hier sicherlich fehl am Platze.

Nach dem Umziehen noch kurz den Pulsmesser anlegen, dann ging es auch schon los! Die erste Gruppe musste ran und sich im Vorraum schinden. Schinden?? Ja, richtig gelesen! In diesem Vorraum wird der Puls schon mal so richtig auf Fahrt gebracht. Mit dem Atemschutzgerät auf dem Rücken und der Maske auf dem Gesicht geht es in einen Parkur aus sechs Geräten, die hintereinander absolviert werden müssen! Im Einzelnen sind das das Spinbike (2 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 20-25 km/h fahren), das Laufband (200m gehen), Gewichteziehen (eine Hantel gegen ein schweren Wiederstand 15 mal nach unten ziehen), die Endlosleiter (klettern bis der Arzt kommt) und zwei Hindernisse (recht eng mit kleinen Schikanen). Meiner Meinung ist die Endlosleiter das härteste Gerät, aber das möge jeder, der das schon mal gemacht hat, für sich selbst enscheiden. Unter ständiger Pulskontrolle werden die Geräte absolviert. Wer hier nicht aud der Puste kommt, wird sicherlich öfter mal den einen oder anderen Marathon laufen...

Wenn du dir jetzt sagst: "Das kann doch noch nicht alles gewesen sein!!", dann hast du damit durchaus recht. Denn mit einer schon halb ausgelutschten Atemluftflasche und einem erhöhten Puls geht es dann in die Folterkammer! Leider hab ich davon keine Bilder, aber da drin ist es ja sowieso dunkel. Die Folterkammer ist ein abgedunkelter und aufgeheizter Raum, in dem sich ein Gitterkäfig steht, der ein wiederum wie ein Labyrith aufgebaut ist. In den engen Gägen des Käfigs, die nur kriechend zu bewältigen sind, sind wir dann auch auf die neuen nicht erwarteten Schikanen, des Ausbilders gestoßen. Neben dem altbekannten Rohr, waren nun auch Hindernisse angebrach, die die Höhe des Ganges halbieren. Ein Glück haben wir ja unseren Helm auf dem Kopf, sonst hätte es sicherlich die ein oder andere Beule gegeben. Im Laufe der Durchquerung der Folterkammer ging hier und da einigen Kameraden, die Atemluft aus und die Geräte begannen zu flöten (ja, ja... ich weiss ja, meins hat auch getutet).
Jeder von uns war froh, als sie/er die Kammer des Schreckens mit seinen Schikanen verlassen konnte. Aber irgendwie hat es doch Spaß gemacht! Demnächst sind dann auch die restlichen Kameraden dran, denen ich hiermit schon mal viel Spaß wünsche! Und ich bin schon mal gespannt auf die neuen Hindernisse, auf die wir nächstes Jahr sicher wieder treffen werden!

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